Auswärtsfahrt nach Köln

Am Donnerstag vor dem Spiel in Köln machten sich Markus, Steffen und Andi auf, nach der Volkswagenarena nun auch das Rhein-Energie-Stadion zu erobern.

Nach der Ankunft am späten Abend bezogen die drei ihre Zimmer im Gästehaus Köln nahe des Rudolfplatzes in zentraler Lage. Anschließend trafen sie sich mit ein paar Mitgliedern von „Andersrum-rut-wiess“ im „Palms-Pief“, deren Stammkneipe.

Es wurden zur Begrüßung einige Kölsch und „Drecksäcke“ (Kölsch mit Cola) getrunken, es sollten nicht die letzten in diesem Kurzurlaub sein… In der Kneipe werden Schals mit befreundeten Fanclubs ausgetauscht, ein paar hingen schon an der Wand, u.a. aus Bremen, Mainz und München. Die norisbengel hatten leider noch nichts zum Tauschen dabei, wie es sich aber noch herausstellen sollte, ließen sie dafür andere Dinge in Köln zurück.

Am Freitag ging es nach dem Frühstück auf den Weg Richtung Dom, dann durch die Innenstadt und über die Hohenzollernbrücke mit den vielen „Liebes-Schlössern“. Mittagspause gab es am Rheinufer in der „Ständigen Vertretung“ mit einem – welch Frevel – Weißbier :-).

Bei angenehmen Temperaturen ging es nochmals in die Innenstadt zum Bummeln durch einige Läden, wie z. B. das „Habitat“ – ein Geschäft für Wohnungseinrichtung. Das Sofa in dem Schaufenster dort verführte einen Bengel dazu, ein Nickerchen zu machen, den sogenannten „Habitatschlaf“. Lustig waren die Gesichter einiger vorüberziehender Passanten :-).

Nach einer weiteren Pause bei Kaffe und Kuchen zog es die Jungs in ihre Zimmer zurück, bevor es am Abend zum Essen ins „Alex“ ging. Die Qualität des Essens ließ leider zu wünschen übrig, wurde aber durch die Freundlichkeit und dann auch das Entgegenkommen der Bedienung mehr als ausgeglichen. Später kam noch Jürgen aus Nürnberg dazu, und es wurden im „Kattwinkel“ und anderen Szenekneipen noch ein, zwei und mehr „schnelle“ Kölsch mit den Kölnern getrunken.

Am nächsten Tag standen bei strahlendem Sonnenschein die „Dombesteigung“ und eine Stadtrundfahrt mit dem Bus auf dem Programm. Von der Besteigung der 533 Stufen hinauf zum Turm hat man sich ziemlich schnell verabschiedet, als man die Menschenschlange dort stehen sah. Unverständlicherweise hielt sich die Trauer darüber in Grenzen…. Dafür ging es zum „Panorama-Turm“ auf der anderen Rheinseite und man genoss nach einer Fahrt mit dem Aufzug in den 16. Stock einen herrlichen Blick auf Köln.

Bei einer ca. 90-minütigen Stadtrundfahrt erzählte dann eine weibliche Stimme vom Band von so interessanten Dinge wie z.B. dem Ort, an dem Bill Clinton sein erstes Kölsch getrunken hatte und von den Maßen der Becken in einem Schwimmbad, also Informationen, die die Welt nicht braucht. Führungen von einer realen Person sind also vorzuziehen. Kaffeepause wurde eingelegt im „Cafe Morgenstern“, der Inhaber ist der bekannte Moderator Ralph Morgenstern, den man auch mal aus der Ferne erblicken konnte. Das Cafe ist auf jeden Fall empfehlenswert aufgrund der außergewöhnlichen und zugleich sehr leckeren Tortenkreationen.

Nach einem „Burger-Essen“ ging es abends wieder ins „Palms-Pief“ zu den Kölnern, wo schon mal das anstehende Fußballspiel besprochen wurde, natürlich bei ein, zwei und mehr „schnellen“ Kölsch :-). Anschließend gabs noch eine Tour durch ein paar Szenekneipen, wie z. B. das „Champagner“. Interessant hier war, dass in den Urinalen Zitronenscheiben lagen. Manch einer sah danach die Zitronenscheibe in seinem Cola mit anderen Augen 🙂

Am Sonntag war endlich „Fußballzeit“. Nach der Ankunft von Martin waren es nun fünf norisbengel und nachdem wieder ein bis drei „schnelle“ Kölsch mit den Kölnern getrunken waren, ging es zusammen zum Stadion. Zum Spiel gibt es nicht viel zu sagen. Mäßige 90 Minuten von beiden Mannschaften, wie in Wolfsburg ein Tor in der Nachspielzeit, diesmal aber leider nicht für den Club.

Trotzdem gab es am Abend in der Stammkneipe ein harmonisches Miteinander mit den „Geißböcken“. Beim gewohnten Getränk wurden viele Kölner Lieder gespielt und noch der Spielbericht angeguckt. Patrik von „Andersrum-rut-wiess“ überreichte den Gästen deren Fanclub-Wimpel, diese waren sich einig, beim nächsten Besuch einen Schal statt 3 Punkten zu hinterlassen. Am Montag ging es gegen Mittag wieder zurück in die Heimat.

Obwohl weniger Kölner Fans als erwartet kennengelernt wurden, haben sich diejenigen, die da waren, sehr gut um die norisbengel gekümmert. Hierfür vielen Dank und wir freuen auf den nächsten Besuch in der Domstadt. Für den Klassenverbleib des 1.FC Köln ist ja hoffentlich auch dank unserer 3 Punkte gesorgt.